Familie und Bekannte

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Familie und Bekannte

Beitragvon Hobbit » 27.01.2007, 16:41

:( Hallo Leute !

Ich war jetzt gut 2 Wochen nicht mehr hier....Warum ??
Meine Oma ist gestorben. Sie war nicht krank und ist einfach im Fernsehsessel eingeschlafen. Ich bin immer noch sehr traurig.

Habt ihr auch schon mal jemanden verloren ?

Ich werde immer an sie denken, auch wenn sie nicht mehr live bei uns ist.

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Beitragvon Dark Wings » 27.01.2007, 17:50

Hey du,
erstmal herzliches Beileid! Tut mir leid, dass deine Oma schon gestorben ist, aber wenigestens ist sie das in Ruhe und war keinen Qualen ausgesetzt. Ich habe aus meiner Familie noch nie jemanden verloren,nur aus meiner Bekanntschaft,und hoffe, dass das auch so schnell nicht passiert, aber vor vier Jahren ist mein damaliger Klassenlehrer nach kurzer schwerer Karnkheit mit 62 gestorben, wie ich finde viel zu fürh. Das ist mir und meiner Klasse wie auch den Lehrern sehr nahe gegangen. Es gab bei uns auf der Schule keinen Schüler, der ihn nicht mochte.Mein Lehrer hat sich jedem angenommen und immer die positiven Seiten in einem gesehen.
Warum müssen immer die Guten und Liebenswerten so früh sterben und nicht diese nichtsnützigen Dumpfbacken?! Haben eine Woche lang keinen richtigen Unterricht gemacht, weil sich alles nur um meinen Lehrer drehte. Mich hat das damals ziemlich mitgenommen. Wir waren aber sehr dankbar, dass uns die Familie erlaubt hatte an der Beerdigung teilzunehmen, sodass wir uns auch noch verabschieden konnten. Hatte gehofft, dass mir so schnell sowas nicht mehr unterkommt, aber im letzten Jahr ist eine langjährige Bekannte meiner Familie gegangen, weil sie das Leben nicht mehr ertrug, und das hat mich doch auch ziemlich mitgenommen, vorallem weil ich sie seit dem ich klein war kenne. Das war echt grausam und ein Gefühl was man nicht beschreiben kann.
Der Tod ist nichts schönes, auch wenn es für manche eine Erlösung ist.

LG
D.W.
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Beitragvon Hobbit » 28.01.2007, 10:27

@Dark Wings

Glaubst Du an ein Leben nach dem Tod ? Ich schon. Habe schon einige Bücher darüber gelesen.

Ich habe schon paar Menschen verloren.

Meine Oma hat zu mir immer gesagt, ich soll das Leben jeden Tag leben, denn es könnte der letzte Tag sein.

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Beitragvon Dark Wings » 28.01.2007, 17:52

Also es ist so eine Sache mit dem Leben nach dem Tod. Ich weiß nicht an was ich so recht glauben soll. Wenn jemand mich verlässt, dann ist er weg und dann glaube ich auch nicht, dass er irgendwoanders weiterlebt, aber ich finde den Gedanken an die Wiedergeburt gar nicht mal so übel.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich nach meinem Tod als Katze wiedergeboren werde, dann wirkt der Tod nicht mehr ganz so erschreckend! Was ich aber nicht glaube, dass ich dann da irgendwo im Paradies sitze und auf die Erde hinab schaue...das ist mir zu religiös. Dazu solltest du wissen, ich habs nicht immer so mit der Religion und kann auch gut darauf verzichten.

Hoffe, dass du so schnell nicht noch jemanden verlierst!!!

Liebe Grüße

Dark Wings
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Beitragvon Johanna » 28.01.2007, 18:56

Herzliches Beileid auch von mir. Ist nie einfach jemanden zu verlieren und jemanden der einem sehr am Herzen liegt erst recht nicht.

@Dark Wings mir ging es einmal so ähnlich wie dir. Als ich in der 10. Klasse war wurde mein damaliger Chemie und Biologielehrer erschossen! Wir hatten ihn noch am Tag zuvor und haben unsere Abschlussfahrt an der er als Begleitperson mitgegangen wäre besprochen. Am nächsten Tag erreichte uns dann in der 3. Stunde die schreckliche Nachricht, dass er erschossen worden wäre. Der Unterricht ist an dem Tag und an dem darauffolgenden dann asugefallen. Waren mehrere Wochen nicht wirklich in der Lage richtig unterricht zu machen. So einen Zusammenhalt wie damals hate ich in unserer Klasse noch nie erlebt. Saßen meist alle still zusammen und ham uns gegenseitig getröstet. Die frage "Warum" einer unserer Lieblingslehrer und vorallem der lustigste im Alter von 42 Jahren erschossen wurde konnte uns niemand beantworten. War schon ne ganz tragische Geschichte, waren dann alle zusammen auf der Beerdigung und haben Schulintern noch eine separate Trauerfeier gemacht. War ne ziemlich schreckliche Geschichte damals die mir auch nie wieder aus den Gedanken verschwinden wird. Allein das Bild wie die sch.. Fotografen und Menschen von der Zeitung vor unserer Schule standen und die aufgestellten Kerzen und Blumen fotografierten vor denen weinende Schüler standen...
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Beitragvon Hobbit » 29.01.2007, 19:42

Ich habe keine Angst vor dem Tod.
Wenn meine Zeit abgelaufen ist, dann ist es eben so. Ob man nun arm oder reich ist, wir gehen irgendwann alle weg.

@ Dark Wings und Johanna
Vielen Dank für eure Worte, sowas baut einen auf.

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Beitragvon Johanna » 29.01.2007, 20:15

Ich weis irgendwie net wie ich über den Tod denken soll. Ich weis nur, dass ich Angst davo hätte allein irgendwo zu sterben...
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Beitragvon Dark Wings » 30.01.2007, 16:09

@Hobbit: Bitte, aber dafür sind wir doch auch da;)

Ich weiß nicht was ich von allein sterben halten soll. Manchmal wünschte ich schon ich könnte verschwinden ohne das es jemand merkt, aber andererseits ist es auch traurig zu wissen, dass dann niemandem auffällt, dass man nicht mehr da ist und man auch gar nicht vermisst wird.
Ich würde wie glaub ich schon gesagt, als kleine Katze wiedergeboren werden, mit der Hoffnung, dass ich es dann so gut habe, wie meine eigenen Katzen.
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Beitragvon Johanna » 30.01.2007, 20:19

Eins weis ich, an die Wiedergeburt als neuer Mensch/Tier oder sonstiges glaub ich net. Ich glaub schon, dass danach noch irgendwas sein wird.. aber was?
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Beitragvon Hobbit » 31.01.2007, 19:22

@Johanna
Das werden wir erst sehen, wenn wir leider Tod sind.
Jetzt möchte ich aber noch viele Jahre leben, denn ich habe noch einige Träume und Wünsche.

@ Dark Wings
Meine Oma hatte eine Katze, die jetzt bei meiner Tante ist. Die ist voll lieb.

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Beitragvon Thommygirl » 02.02.2007, 15:41

Also kann dem von euch gesagten nur zu stimmen...
Auch ich habe Ende Oktober letzten Jahres meinen Opa verloren. Diese Zeit war und ist ab und an immer noch sehr schwer für mich, da der eine Teil meiner Großeltern bei uns im Haus wohnen. Was mich anfangs nicht hat ruhen lassen, war, dass ich in der letzten woche seines Lebens, als er im Krankenhaus war ihn nicht besucht habe bzw zeitlich nicht konnte und schließlich als ich ihn besuchen wollte, hat das Krankenhaus an dem Morgen angerufen, dass es ihm sehr schlecht ginge und seine Töchter doch kommen sollen (meine Oma lag zu der Zeit auch in einem anderen Krankenhaus)...meine Eltern haben mir dann gesagt, ich sollte ihn nicht mehr besuchen, was sicherlich gut war, jedoch tat es weh... was mir sicherlich auch Trost spendete war, als meine Mutter mir gesagt hat, dass er ohne Schmerzen gestorben ist. Heute ergeht es mir oft noch so, dass ich runter zu meiner Oma gehe und ihr was erzählen möchte und ich immer mit dem Gedanken in ihre Wohnung gehe, dass ich es Oma und Opa sagen möchte, doch dann ist ER eben nicht mehr da...
Was für mich immer eine Stütze war und Trost spendete war in dieser Zeit ein Freund und eine Freundin von mir mit denen ich immer reden konnte und die mich immer in den Arm nahmen und "aufmunterten".

Ich habe in meinem "kurzen" Leben schon von so vielen mir liebgewonnen Menschen Abschied nehmen müssen, für die der Tod (oft durch schwere Krankheit) viel zu früh kam, davon sind 4 aus meiner Familie und 4 aus meinem näheren Umfeld.
Der Tod an sich ist für mich trotzdem immer noch ein sehr großes TABU-Thema, ich weiß nicht warum, aber ich kann und möchte mich momentan noch nicht damit auseinander setzen. Wenn ich mir Gedanken über den Tod mache, bekomme ich "Angst", ich kann mir das momentan einfach nicht vorstellen die Augen für immer zu schließen und dann möglicherweise von dem Leben auf der Erde nichts mehr zu "sehen". Ich bin zwar katholisch erzogen, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt...

Ein Spruch den ich sehr schön finde und treffend ist:
"Das schönste Denkmal was ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen."
Jeder von uns ist ein Engel mit nur einem Flügel,
und wir können nur fliegen,
wenn wir uns umarmen.
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Beitragvon Marie22 » 03.02.2007, 12:50

hm...meine uroma starb vor etwa einem jahr...meine beiden uropas, meine andere uroma und meine eine oma und opa hab ich nie kennenlernen dürfen...vor einem halben jahr ist unser hamster luna gestorben, gestern dann der 2.hamster lilly...
In Gedanken sind sie bei uns, auch wenn ihr Körper nicht mehr bei uns verweilen durfte...
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Beitragvon aladin002 » 03.02.2007, 14:56

im letzten jahr sind viele von meinen verwandten und bekannten gestorben. das war ein serh trauriges jahr für mich.
was ich aber auch unter "lieben menschen verlieren" verstehe ist, vor ein paar jahren hat meine freundin sich von mir getrennt und das war für mich ein sehr großer verlust.
es gibt viele arten menschen zu verlieren das ist meine meinung.


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Beitragvon Dark Wings » 03.02.2007, 16:02

Da kann ich dir nur zustimmen aladin. Tod ist nicht der einzige Verlust in meinem Leben. Mir ist er ja noch nicht so oft über den Weg gelaufen.
Aber auch ich habe bei dem Verlust meines Ex-Freundes sehr getrauert und bin bis heute nicht damit klar gekommen.
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Beitragvon Kiwie » 03.02.2007, 17:38

Hallo zusammen,
letztes Jahr ist meine Tante mit 42 Jahren nach einjähriger Krankheit gestorben. Sie hat drei kleine Kinder (zwischen 7 und 10). Für mich war es der erste Mensch aus meiner Familie, der gestorben ist, und ich habe mich gefragt, warum ausgerechnet sie? In unserer Familie ist seit ca 20 Jahren niemand mehr gestorben und seitdem hat sich alles ein wenig verändert...

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